Meine Erfahrungen

Publikation

Um meine praktischen Erfahrungen zu vertiefen, habe ich mich entschlossen, 2019-2021 an der TU Kaiserslautern einen Master of Arts in Organisationsentwicklung zu absolvieren. Dort lernte ich besonders die systemische Sicht genauer kennen. Ein Thema, das mich dort besonders beschäftigt hat, war, warum das Wort „Qualität“ oftmals so verpönt ist. Für mich stellt die Beschäftigung mit Fragen, was an einer Organisation als qualitätvoll ist, eigentlich der ideale Ansatzpunkt dar, über Veränderungsbedarfe zu sprechen. Agile Methoden eignen sich darüber hinaus als Unterstützung, Veränderungsbedarf aus der Umwelt wahrzunehmen und sich im eigenen Tempo darauf einzustellen.

Die daraus entstandene Masterarbeit ist Oktober 2024 in erweiterter Form beim Hanser-Verlag erschienen.

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann in meinem Blog meine Gedanken etwas nachverfolgen oder sich einfach bei mir melden.

Ausbildung (der „formale“ Weg)

1994-2001 Magister Artium in Germanistik, Geschichte und Völkerrecht (Ludwig-Maximilians-Universität München)

2007 Promotion in Germanistik zum „Deutschen Zukunftsroman 1918-1945“, bei dem – ausgedrückt in den frühen deutschen Zukunftsromanen – darum ging, wie eine Gesellschaft den technologischen Wandel in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beurteilte

Seitdem: Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen (Auzüge)

IT-Prozess- und Qualitätsmanagement

2018-2023 verschiedenen Fortbildungen im IT-Standardprozessmodell ITIL 3 und 4

2019 Qualitätsmanagement-Fachkraft (TÜV)

2024 IT-Governance Manager

Agile Methoden

2017 Scrum Master

2022/23 SAFe 5 Agilist und SAFe 6 Lean Portfolio Manager

2024 Certified Agile Leadership

Personalthemen

2016 Personalmanagement (IHK)

2019 Teambuilding mit MBTI

2025 Konfliktmanagement

Div. Schulung zur Moderationstechniken

2019-2021 Master of Arts in Organisationsentwicklung (TU Kaiserslautern)

Qualifikationen als Beraterin („Studium des Lebens“)

In meinem Berufsleben habe ich mich den Themen „Veränderungsmanagement“ und „Organisationentwicklung“ auf verschiedenste Weise genähert. Hier einige Highlights:

2006-2009 in der Fraunhofer Gesellschaft, wo es meine Aufgabe war, einerseits neue Strukturen für das Veröffentlichen in frei zugänglichen Medien zu entwickeln und andererseits schreibfaule Wissenschaftler:innen zu mehr Publikationen zu bewegen.

2009-2017 als Kanzlerin der Hochschule für Philosophie in München, wo ich bei vielen Projekten auf verschiedenste Art Menschen motiviert und begleitet habe, damit sie neue Arbeitsweisen entwickeln, was zum Teil größere Überzeugungskraft verlangte. U.a. habe ich dort neue Studiengänge eingeführt und akkreditieren lassen (Umstellung auf Bologna-Vorgaben), diverse Digitalisierungsprojekte in der Verwaltung begleitet und eine ganze Bibliothek modernisiert.

Gerade die Tatsache, dass sich die Hochschule in der Trägerschaft der Jesuiten befand, hat mir ein Gefühl dafür gegeben, wie wichtig die kulturelle und damit systemische Seite von Veränderung ist. Der Auftrag, mit Bildung in die Gesellschaft hineinzuwirken und junge Menschen auf ein Leben mit all seinen Herausforderungen vorzubereiten, stellte hier ein besonderer Anknüpfungspunkt dar. Dabei galt es, in einer sehr ausdifferenzierten Bildungslandschaft den besonderen Platz katholischer Bildung zu definieren. Gleichzeitig stellt mich die Tatsache, dass ich als Frau eine Leitungsfunktion in einer stark patriachalischen Organisation inne hatte, vor ganz eigene Herausforderungen. Gerade diese Erfahrung hat mich sehr bewusst bezüglich Geschlechterdifferenzen werden lassen.

Seit 2018 bin ich in verschiedenen Branchen als Prozessmanagerin unterwegs (IT, Bundeswehr, Banken). Dabei helfen mir eine Vielzahl von methodischen Werkzeugen, die ihre Wurzeln im Systemischen Denken, im Sozialkonstruktivismus und agilen Methoden haben. Gerade letztere begeistern mich, da sie den Menschen in den Mittelpunkt rücken und zugleich eine Struktur zur Weiterentwicklung bieten, die qualitätsvolles Arbeiten ins Zentrum stellt. Fortbildungen in NLP, Konfliktkommunikation und Prozessmanagement geben mir die Möglichkeit, konstruktiv mit Hindernissen umzugehen.