Schlagwort: Reflexivität
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Wie lernen Erwachsenen überhaupt?
Foto: Alan Levine – CC BY 2.0 In meinen letzten Beiträgen ging es viel um das Dazu-Lernen durch Reflexion. In diesem Beitrag möchte ich mich mal genauer damit beschäftigen, was Lernen bei Erwachsenen bedeutet, wie sie gut lernen können und was das in der Konsequenz bedeutet, wenn Lernen gefördert werden soll. „Klassische“ Lerntheorien, wie z.B.…
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QM und zwei Schleifen -wie klassische QM-Methoden das reflexive Denken fördert
Foto: wetwebwork – CC BY 2.0 QM und zwei Schleifen: wie klassische QM-Methoden das reflexive Denken fördert Wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, können Menschen, aber auch ganze Organisationen nur etwas dazulernen und damit sich auch verändern, wenn sie sich Moment des Innehaltens und der Reflexion verschaffen. Es geht darum, ein Stück vom Alltag zurückzutreten…
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Warum Organisationen öfters in zwei Schleifen denken und lernen sollten
Foto: Cheryl – CC BY 2.0 Wie in einem vorherigen Artikel ausgeführt, sind Menschen manchmal etwas träge beim Denken. Sie bedienen sich in Alltagssituationen gerne eines vereinfachten Mechanismus, um Situationen zu evaluieren und sie nach gewohnten Mustern erledigen zu können (System 1, schnelles Denken). Nur mit ein bisschen Mühe schaltet sich dagegen bei komplizierten Umständen…
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Gibt es verschiedene Geschwindigkeiten beim Denken?
Foto: Michael Pollak – CC BY 2.0 Organisationsentwicklung startet, wenn ein System erkennt, dass es etwas grundlegend ändern muss. Das setzt Erkenntnis, einen Denkprozess, voraus. Der Psychologe Daniel Kahneman (2016), hat in seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ mit eindrücklichen Beispielen vorgeführt, warum wir Menschen eigentlich nicht gut darauf eingestellt sind, neue Herausforderungen als solche…
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PDCA oda OODA? Verbesserungen wirklich iterativ vorantreiben
Foto: marfis75 on flickr – CC BY 2.0 Ich weiß ja nicht, ob Ihnen das auch schon mal aufgefallen ist, aber ich persönlich bekomme beim PDCA-Zyklus regelmäßig einen Knoten ins Gehirn, weil ich nicht richtig verstehe, wie sich ab dem 2. Zyklus die Schritte voneinander abgrenzen lassen. Der Artikel soll sich mit dem Knoten beschäftigen…
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Kompliziert oder komplex? Das Cynefin-Modell
Foto: Rosenfeld Media – CC BY 2.0 Das Modell wurde in den 2000er-Jahren von Dave Snowden, einem walisischen Berater und Wissensmanager, entwickelt und beschreibt Sinngebung und Arbeiten in komplexen Systemen. Auch wenn es das Modell schon eine Weile gibt, ist es erst in der letzten Zeit so richtig bekannt geworden (mehr dazu siehe „The Cynefin…
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Wieviel „Moral“ braucht ein Unternehmen?
Foto: Paul Downey – CC BY 2.0 Gelegentlich höre ich einen Podcast der BBC, bei dem es um “Moral Mazes”, also moralische Labyrinthe, geht. Behandelt werden schwierige moralische Fragen, wie z.B. ob es in Ordnung ist, dass sich Ungleichheit vererbt oder ob Loyalität eine gute oder schlechte Eigenschaft ist. Zur Klärung der Frage werden verschiedenen…
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Einführung: Agilität, Qualität und Organisationsentwicklung
Warum scheitern viele Projekte zur Organisationsentwicklung? Kennen Sie das auch? Eine Umstrukturierung wird verkündet, der Mehrwert herausgestellt und die Erwartung ausgesprochen, dass nun alle willig sich den neuen Strukturen unterordnen und sich sogleich Verbesserungen einstellen werden. Und was passiert tatsächlich? Schleppende Umsetzung, unklare Zielsetzung und scheinbar unüberwindliche Hindernisse sorgen dafür, dass die so positiv beschriebene…
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Reflexion durch Irritationen im Alltag
Foto: Yogendra Joshi – CC BY 2.0 Wie an anderer Stelle bereits ausgeführt, haben sich in Systemen die Organisationsmitglieder zu irgendeinem Zeitpunkt auf eine gewisse Weltsicht geeinigt und die Debatten dahinter irgendwann vergessen. Von daher ist es nicht trivial, eine Organisation dazu zu bringen, genau diese Weltsicht zu hinterfragen oder gar zu erkennen, wenn es…
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Einführung: Systemisches Organisationsentwicklung
Organisationen als „sozio-technisches System“ Welches Konzept zu den Veränderungsmöglichkeiten einer Organisation favorisiert wird, hängt stark von dem darunterliegenden Modell, wie Organisationen funktionieren, ab. Vor dem Krieg – Frederick Taylor und Henry Ford wären hier zu nennen – ging man noch davon aus, dass Organisationen als eine Art von „Uhrwerk“ zu betrachten sind. Jede Abteilung, jeder…
